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Länder Irland

Länderguide · Steuerjahr 2026

Irland: Gehalt und Steuern

Irland: Wer 44.816 € im Jahr verdient, behält 80,9 % davon netto. Mit den Abgaben des Arbeitgebers kostet die Stelle 50.547 €, und 71,7 % davon kommen bei der beschäftigten Person an.

Nettoanteil am Bruttogehalt
80,9 %
Arbeitgeberkosten im Jahr
50.547 €
Platz unter 50 Ländern
9 / 50

Dieser Guide wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.

Wohin das Geld fließt

Von 44.816 € brutto gehen 6.004 € an die Einkommensteuer (Income Tax) und 2.571 € an Arbeitnehmerbeiträge (PRSI). Übrig bleiben 36.241 € im Jahr, im Schnitt 3.020 € im Monat.

Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich 5.731 € an Abgaben, das sind 12,8 % des Gehalts. Die Stelle kostet ihn insgesamt 50.547 € im Jahr.

Gesamte Arbeitgeberkosten des Referenzgehalts, nach Empfänger aufgeteilt
Gesamte Arbeitgeberkosten des Referenzgehalts, nach Empfänger aufgeteiltIm JahrAnteil an den Gesamtkosten
Arbeitgeberabgaben5.731 €11,3 %
Einkommensteuer6.004 €11,9 %
Arbeitnehmerbeiträge2.571 €5,1 %
Nettogehalt36.241 €71,7 %
Gesamte Arbeitgeberkosten50.547 €100 %

Alle Zahlen gehen von 44.816 € aus, dem Startgehalt des Rechners für dieses Land. Je nach verfügbarer Statistik ist das ein durchschnittlicher oder ein mittlerer Vollzeitlohn (Median).

So funktioniert die Einkommensteuer

Die Einkommensteuer (Income Tax) steigt über 2 Stufen von 20 % auf 40 %. Der Spitzensatz gilt ab 44.000 € zu versteuerndem Einkommen. Diese Schwelle liegt nahe am Referenzgehalt von 44.816 €.

Die Stufen gelten für das zu versteuernde Einkommen, also das, was nach Freibeträgen und absetzbaren Beiträgen übrig bleibt. Deshalb greifen die Sätze später, als das Bruttogehalt vermuten lässt.

Die Arbeitnehmerbeiträge sind gedeckelt: Ab einem Gehalt von etwa 79.900 € im Jahr steigt der gedeckelte Teil nicht mehr.

Verheiratete können sich gemeinsam veranlagen lassen. Das senkt die Steuer meist, wenn eine Person deutlich mehr verdient. Die Zahlen hier gelten für eine alleinstehende Person.

Einkommensteuerstufen 2026
Zu versteuerndes Einkommen abGrenzsteuersatz
0 €20 %
44.000 €40 %

Wie die Belastung mit dem Gehalt steigt

Einkommensteuer fällt ab einem Bruttogehalt von etwa 13.200 € im Jahr an.

Bei 44.816 € gehen 19,1 % des Gehalts an Einkommensteuer und Arbeitnehmerbeiträge. Von 100 zusätzlich verdienten Einheiten kommen 51 netto an, ein Grenzsatz von 48,7 %.

Beim doppelten Gehalt, 89.632 €, liegt der Durchschnittssatz bei 34,9 % und der Grenzsatz bei 52,2 %.

Am höchsten ist der Grenzsatz bei einem Gehalt von etwa 71.700 €: 53,7 %. Bei etwa 79.900 € erreichen die Arbeitnehmerbeiträge eine Obergrenze; ihr Anteil an jeder Erhöhung sinkt von 5,7 % auf 4,2 %.

Durchschnitts- und Grenzsatz aus Einkommensteuer und Arbeitnehmerbeiträgen, vom 0,2- bis zum 4-fachen Referenzgehalt
Zahlen anzeigen
Durchschnitts- und Grenzsatz aus Einkommensteuer und Arbeitnehmerbeiträgen, vom 0,2- bis zum 4-fachen Referenzgehalt
BruttogehaltDurchschnittssatzGrenzsatz
8.963 €0 %0 %
17.926 €1 %2 %
26.890 €12,2 %27,8 %
35.853 €16,3 %28,7 %
44.816 € · Referenzgehalt19,1 %48,7 %
53.779 €24,1 %48,7 %
62.742 €27,6 %48,7 %
71.706 €30,4 %53,7 %
80.669 €32,9 %52,2 %
89.632 €34,9 %52,2 %
98.595 €36,4 %52,2 %
107.558 €37,8 %52,2 %
116.522 €38,9 %52,2 %
125.485 €39,8 %52,3 %
134.448 €40,7 %52,3 %
143.411 €41,4 %52,2 %
152.374 €42 %52,2 %
161.338 €42,6 %52,2 %
170.301 €43,1 %52,3 %
179.264 €43,6 %52,2 %

Durchschnitts- und Grenzsatz mit Rechenbeispielen:
Gehaltserhöhung: Wie viel bleibt netto? (Irland)

Im Vergleich von 50 Ländern

Irland: Bei denselben 44.816 € im Jahr, umgerechnet in die jeweilige Landeswährung, bleiben 80,9 % netto. Das ist Platz 9 von 50.

Am meisten bleibt vom selben Gehalt mit 91,7 %: Taiwan. Am wenigsten mit 58,5 %: Rumänien.

Nettoanteil von 44.816 € je Land, ein Punkt pro Land
Alle 50 Länder anzeigen
Nettoanteil von 44.816 € je Land, ein Punkt pro Land
PlatzLandNettoanteil
1 Taiwan91,7 %
2 Hongkong90 %
3 Thailand84,9 %
4 Kolumbien83,1 %
5 Bulgarien82,7 %
6 Südkorea82,1 %
7 Vereinigtes Königreich81,2 %
8 Australien81,1 %
9 Irland80,9 %
10 Zypern79,8 %
11 Luxemburg79,7 %
12 Estland79,3 %
13 Vereinigte Staaten79,2 %
14 Schweden78,9 %
15 Singapur78 %
16 Indien77,7 %
17 Norwegen77,6 %
18 Kanada76,6 %
19 Tschechien76,2 %
20 Indonesien76,2 %
21 Malta76,1 %
22 Philippinen75,9 %
23 Mexiko75,4 %
24 Niederlande74,9 %
25 Japan74,4 %
26 Finnland74,4 %
27 Spanien73,8 %
28 Brasilien73,5 %
29 Südafrika73,1 %
30 Neuseeland73 %
31 Malaysia72,9 %
32 Schweiz72,6 %
33 Österreich72,5 %
34 Frankreich71,8 %
35 Lettland70,4 %
36 Slowakei70,1 %
37 Griechenland68,2 %
38 Portugal67,9 %
39 Kenia67,5 %
40 Kroatien67,2 %
41 Dänemark67,1 %
42 Italien66,9 %
43 Belgien66,5 %
44 Ungarn66,5 %
45 Deutschland65,8 %
46 Polen65,5 %
47 Türkei63,3 %
48 Slowenien61,5 %
49 Litauen60,5 %
50 Rumänien58,5 %

In der Rangliste nebenan

Jedes Land ist für dieselbe alleinstehende Person ohne Kinder gerechnet, das Gehalt zu den Wechselkursen vom 2. Oktober 2026 umgerechnet. Ein Gehalt, das in einem Land typisch ist, ist in einem anderen hoch; progressive Systeme wirken deshalb dort schwerer, wo die Löhne niedriger sind. Über Kaufkraft sagt die Rangliste nichts, ebenso wenig darüber, was die Beiträge finanzieren, etwa Rente und Krankenversicherung. Wo die neueren Regeln noch nicht feststehen, ist mit dem letzten beschlossenen Steuerjahr gerechnet: Belgien (2025), Norwegen (2025) und Rumänien (2025).

Neue Regeln

Diese aktuellen Änderungen sind bereits im Modell enthalten.

  • USC 3%-Stufengrenze auf 28.700 € angehoben (vorher 27.382 €) – geringere USC für mittlere Einkommensbezieher.
  • My Future Fund – betriebliche Altersvorsorge mit automatischer Einbeziehung ab 1. Januar 2026: Beschäftigte von 23–60 Jahren mit mindestens 20.000 € Einkommen zahlen 1,5 % des Gehalts (bis 80.000 € Einkommen), mit 1,5 % Arbeitgeberbeitrag zuzüglich 0,5 % staatlichem Zuschuss.
  • PRSI-Sätze steigen ab 1. Oktober 2026 um weitere 0,15 Prozentpunkte: Arbeitnehmersatz von 4,2 % auf 4,35 %; Arbeitgebersätze von 9,0 %/11,25 % auf 9,15 %/11,40 %.
  • Mehrwertsteuer auf Restaurant- und Verpflegungsleistungen ab 1. Juli 2026 von 13,5 % auf 9 % gesenkt.
  • Standardratenstufe bleibt bei 44.000 € für Einzelpersonen; persönliche und PAYE-Steuergutschriften unverändert.

Mehr als die Gehaltsabrechnung

Die gesetzlichen Regeln des Landes zu Kündigung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Elternzeit und ausstehendem Lohn.

  • Kündigung und Kündigungsschutz

    Minimum Notice and Terms of Employment Acts

    1 Woche

    Anfängliche Arbeitgeberfrist

    Die Arbeitgeberfrist beginnt bei einer Woche nach dreizehn ununterbrochenen Beschäftigungswochen und vor zwei Jahren.

  • Leistungen bei Arbeitslosigkeit

    Jobseeker’s Pay-Related Benefit

    39 Wochen

    Dauer bei langer Beitragszeit

    Mit mindestens zweihundertsechzig berücksichtigungsfähigen Beschäftigungsbeiträgen und weiteren erfüllten Voraussetzungen läuft das gehaltsbezogene System bis zu neununddreißig Wochen.

  • Lohnfortzahlung bei Krankheit

    Statutory Sick Leave

    5 Tage

    Bezahlte Krankheitstage im Jahr 2026

    Die aktuellen Hinweise für 2026 belassen es bei fünf vom Arbeitgeber bezahlten planmäßigen Arbeitstagen je Kalenderjahr.

  • Elternzeit

    Parent’s Leave / Parent’s Benefit

    9 Wochen

    Dauer von Parent’s Benefit

    Jeder berechtigte Elternteil kann neun Wochen Parent’s Benefit erhalten, wenn er die entsprechende Parent’s Leave nutzt.

  • Ausstehender Lohn

    Insolvency Payments Scheme

    8 Wochen

    Grenze für Lohnrückstände

    Berechtigte Lohnrückstände sind bis zu acht Wochen gedeckt; Urlaub, vertragliche Krankheitszahlung und Mindestkündigungsfrist haben eigene Grenzen.

Dein eigenes Gehalt berechnen

Der Rechner öffnet mit dem Referenzgehalt von dieser Seite. Ändere Gehalt, Region oder Haushalt und sieh deine eigenen Zahlen.

Rechner

Methode und Quellen

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus demselben Steuermodell wie der Rechner. Monatswerte sind das Jahresergebnis geteilt durch 12; echte Gehaltsabrechnungen können abweichen.

Annahmen: alleinstehend, 35 Jahre, ohne Kinder und ohne Kirchenmitgliedschaft, Steuerjahr 2026.

Amtliche Quellen